Forex Devisenhandel
Devisen (Forex, kurz für Foreign Exchange) werden nicht an einer zentralen Börse gehandelt. Deshalb gibt es keine Öffnungszeiten, keine Börsengebühren, keine Börsenregeln, keine Börsenaufsicht, keinen "gerechten" Preis. Die Devisen werden direkt zwischen Banken und Brokern zu gemeinsam festgelegten Preisen gehandelt. Da die Devisenmärkte sehr groß sind, sind die Preise und die Spreads (Unterschiede zwischen einem Einkaufs und einem Verkaufskurs einer Währung) sehr transparent. Devisen können ununterbrochen gehandelt werden. Die meisten Banken und Broker bieten Ihnen von Sonntagabend ab 23 Uhr bis Freitagabend 23 Uhr durchgehend Preise an.
Auf dem Forex-Markt wird in festgelegten Devisenpaaren (Währungspaaren), den so genannten Forexverträgen (auch Kontrakten) gehandelt. Standardverträge haben einen Wert von 100.000 Einheiten (1 Standard = 1 Lot) in der jeweiligen Basiswährung. Manche Banken und Broker bieten auch Miniverträge mit einem Basiswert von 10.000 Einheiten (1 Mini = 0,1 Lot) an. Letztere sind ideal, um den Forexhandel zu erlernen, da durch die kleinen Vertragswerte Verluste stets niedrig bleiben, selbst bei extremen Kursschwankungen. Um eine Forexposition zu öffnen, müssen Sie einen bestimmten Prozentsatz des Basiswertes auf Ihrem Konto halten, in der Regel 1%.
Mehr darüber in der Sektion Hebeleffekt.
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